Finanzkonzepte
Nachgedacht
Aktienrente, Riester und Konsorten
Beispiel: alternative Rentenkonzepte. Sowohl Riester, als auch diverse private andere Modelle haben nicht funktioniert. Sinkende Zinsen und veränderte wirtschaftliche Bedingungen schlagen in privatwirtschaftlichen und schlecht aufgestellten, weil teilprivatisierten öffentlichen Bereichen selbstverständlich durch. Echte Sicherheiten kann nur der Staat gewährleisten. Und das auch nur, wenn er sich nicht selbst an den Börsen verzockt. Ein nordisches Land hat groß in Aktienbestände investiert und ist meines Wissens in einem bestimmten Bereich krachend gescheitert, als sich geopolitisch etwas "geregt" hat. Wie dumm kann man eigentlich kollektiv sein, solches nicht auf dem Schirm zu haben.
Besonders gruselig, nichtsnutzig und auch für den "kleinen Mann" gefährlich: die Aktienrente oder der perfide Vorschlag, dass man mit Geldanlagen in Aktien selbst für die Rente vorsorgen soll. An der Börse oder im Aktienhandel mit einem Gewinn herauszugehen fordert (ständigen!!!) Einsatz, Wissen und Intelligenz. Dass das nicht jeder liefern kann, versteht sich schon mal von selbst. Was mich an der ganzen Sache aber am meisten stört ist der massive Zeit- und Aufmerksamkeitsverbrauch, den es benötigt, um überhaupt ins Plus zu kommen und vor allem darin zu bleiben. Wer jemanden kennt, oder in der Familie hat, der solche Finanzjonglagen betreibt, wird bestätigen können, dass es ein "Killer" für Privatleben, die gemeinsame Kasse und, bei unbeherrschten Menschen auch für den Job ist.
Im Grunde ist dies eine Form von Glücksspiel, wobei noch nicht einmal die Bank hier immer gewinnt.
Warum ich mir so sicher bin, dass diese "woken" Modelle alle zwangsläufig scheitern:
der "kleine Mann" ist ja deswegen klein, weil oft von den Fähigkeiten und dem "Schicksal" her die Anlage für größere Geldgewinne nicht gegeben ist. Bemühungen in dieser Richtung sind nach meiner Erfahrung früher oder später zum Scheitern verurteilt.
Finanzberatungen und allerlei Bauernfängerei
Ich bin, wie schon mehrfach erwähnt, seit über 20 Jahren im Beratungsgeschäft tätig:
Was sich wie ein roter Faden durchzieht: die meisten Finanzberatungen sind totaler Schrott! Astrologisch gesehen und auch vom allgemein menschlichen Prinzip her lässt sich das natürlich leicht verstehen: die Menschen sind auf eigenen Gewinn aus. Man empfiehlt dem Kunden also irgendwelche Finanzprodukte und verdient selbst dabei. Was nach meiner Erfahrung aber im Nachgang passiert, sind oft massive Nachteile für die Kunden und oft nur, wenn überhaupt nur ein Bruchteil des Gewinns, den sie sich erhofft haben. Vor allem die (leichtfertigen) Kreditberatungen sind ein Graus. Wer wirklich ins Plus kommen will, sollte sich auf stabile Anlagen, die staatlich gesichert sind, verlegen. Alles andere reißt früher oder später ein Loch in die Kasse, fordert, auch eine Erfahrung aus vielen Beratungen, unmäßig viel Aufmerksamkeit und elenden Schriftverkehr, bis hin zu Anwälten, die hinzugezogen werden müssen.